Viele Abläufe laufen heute über Excel-Listen, E-Mails und Zurufe. Mit Power Apps baue ich daraus eine App, die genau zu eurem Prozess passt. Sie läuft in Teams, im Browser und auf dem Handy und ist an eure SharePoint-, Dataverse- und Microsoft-365-Daten angebunden.
Typische Apps
- Change Requests: Änderungen beantragen, prüfen und direkt in der App freigeben. Statusmails enthalten einen Link zum Vorgang, und eine tägliche Sammelmail ersetzt die Flut an Einzelmails.
- Lieferantenplattform: Externe Lieferanten laden ihre Dokumente je Projektphase hoch, ihr gebt sie frei, und Erinnerungen laufen automatisch.
- Mängel und Abweichungen: erfassen, zuweisen und nachverfolgen, mit Kennzahlen für die Projektleitung.
- Risiken, Meilensteine und Fortschrittsberichte: alles an einem Ort statt in fünf Excel-Dateien.
- Dokumentenmanagement: Dokumente ablegen, versionieren und freigeben, direkt in SharePoint.
Aus einem aktuellen Projekt
Für ein internationales Schienenfahrzeugprojekt betreue ich eine ganze Landschaft aus Power Apps und Flows: Lieferanten-Freigaben, Change Requests, Risiken, Mängel, Meilensteine und Fortschrittsberichte.
- Rund 45 externe Lieferantengruppen mit über 300 Adressen und rund 170 interne Nutzer in mehreren Ländern
- Lieferanten als Gäste im Tenant: Jeder sieht nur seine eigenen Ordner und Dokumente, und die Rechte setzt ein Flow automatisch.
- Schnellerer App-Start: Die Rollenabfrage beim Öffnen sank von 10,8 auf rund 2 Sekunden.
- Aufgeräumte Rechte und Daten: 763 überflüssige Rechtezuweisungen in SharePoint entfernt, 709 Spalten in 67 Listen geprüft und Ungenutztes gesichert und gelöscht.
- Tempo: Eine neue Mängelerfassung war an einem Tag entworfen, gebaut und getestet. Ein neues Change-Request-Formular ging einen Tag nach dem Entwurf live.
Eigene Controls, wo der Standard nicht reicht
Die Standard-Tabellen in Power Apps stoßen schnell an Grenzen. Deshalb habe ich ein Open-Source-Grid zu rund zehn PCF-Controls ausgebaut: eine Tabelle mit Filtern, Bearbeitung direkt in der Zeile, Kartenansicht auf dem Handy und CSV-Import, dazu Kennzahl-Kacheln und eine Vorschau für PDF- und Office-Dateien.
Bestehende Apps modernisieren
Viele Power Apps sind über Jahre gewachsen, langsam geworden und auf dem Handy kaum zu bedienen. Ich baue sie um, ohne bei null anzufangen. Die neue Ansicht prüfe ich auf echten Bildschirmbreiten vom iPhone bis zum großen Monitor, und jede Änderung ist versioniert, damit es immer einen Weg zurück gibt.
Wenn Power Apps an eine Grenze kommt
Power Apps ist schnell gebaut, aber nicht für alles das richtige Werkzeug. Bei sehr vielen Nutzern, komplexen Rechten oder hohen Anforderungen an Tempo kann eine Web-App die bessere Lösung sein. Ein Meldungssystem für ein Bahnunternehmen läuft so seit Juli 2026 produktiv, mit Anmeldung über das Microsoft-Konto und betrieben in der Azure-Umgebung des Kunden. Ich sage euch ehrlich, welcher Weg für euren Fall passt.
Häufige Fragen
SharePoint oder Dataverse?
SharePoint-Listen sind in den meisten Microsoft-365-Lizenzen enthalten und reichen für viele Apps, auch für große. Dataverse kann mehr bei großen Datenmengen, Beziehungen und Rechten, braucht aber Premium-Lizenzen. Ich empfehle, was euer Fall wirklich braucht.
Können auch Externe die App nutzen?
Ja. Im aktuellen Projekt arbeiten rund 45 Lieferantengruppen als Gäste in den Apps. Wichtig ist, dass die Rechte sauber getrennt sind und automatisch gesetzt werden, nicht von Hand.
Wer pflegt die App danach?
Entweder euer Team oder ich, beides geht. Dazu gibt es eine technische Dokumentation für IT und Prüfer und eine kurze Funktionsbeschreibung für das Management.
Ihr habt einen Prozess, der nach einer App schreit? Schreibt mir kurz, worum es geht. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden.
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